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Aktivitäten
20 Jahre Charterfeier des RC-Freiberg
Unser Vizepräsident Rüdiger Bloch führte uns charmant durch den Abend.
Musikalische Untermalung leisteten die Bergsänger mit historischen Gesängen aus der Zeit des Freiberger Bergbaus.
Der Präsident Gerhard Mientkewitz begrüßte als erstes unsere nicht-rotarischen Ehrengäste. Unserer Einladung gefolgt war Frau Krüger, die die Stiftung ihres Mannes- die Dr. Erich Krüger Stiftung zu Gunsten der TU Bergakademie- in vorbildlicher, rotarischer Weise weiterführt, den Oberbürgermeister der Stadt Freiberg Bernd-Erwin Schramm. Er war lange Zeit mit dem RC Freiberg verbunden. Zu den Ehrengästen gehörten auch Frau Fischer von den Soroptimisten und Dr. Licht vom Lions-Club der Stadt Freiberg. Beide Clubs streben vergleichbare Ziele wie die Rotarier an.
Es folgt nun die Begrüßung der rotarischen Freunde durch den Präsidenten:
Besonders hervorgehoben wurde der Governor unseres Bezirkes 1880 Dr. Johannes Köhler. Trotz seiner sehr hoher Belastung nahm er eine lange Reise auf sich und nahm an unserer Feier teil.
Natürlich spielten die Freunde aus Lüdenscheid-Mark, unser Gründungsclub, eine besondere Rolle. Unter Leitung Ihres Präsidenten Hartwig Sander waren 34 Freunde angereist. Mit Ihnen kamen noch 8 Freunde aus Amiens, Frankreich und 2 Freunde aus Ermelo, Niederlande. Auch aus Weilheim waren 8 Freunde angereist. Weitere rotarische Freunde hatten es nicht ganz so weit. Sie kamen aus Most, Annaberg, Freital und Marienberg. Den kürzesten Weg hatten die Freiberger Rotaracter mit ihrer Präsidentin Franziska Jung.
Der Governor, Dr. Johannes Köhler referierte anschließend über Grundsätzen und Ziele Rotarys. Er sprach von der Vier-Fragen-Probe als Wegweiser zum richtigen Denken und Handeln für alle Rotarier weltweit, hilft sie doch die Wahrheit, die Gerechtigkeit, die Freundschaft und die Hilfsbereitschaft zu leben und zu fördern. Vor allem zeigt das Polio-Plus-Projekt den Einfluss dieses weltweiten Service-Clubs. Wir konnten in den letzten 33 Jahren die jährlichen Neuinfektionsraten von ca. 300.000 auf unter 200 reduzieren. Das ergibt eine bisherige Effektivität von 99%. Er berichtet vom Deal mit Bill Gates, der uns zusagte, bei Erzielung einer Spendensumme von 200 Mio US$ bis Mitte 2012, die Summe auf 555 Mio US$ aufzustocken. Der Anteil von Rotary International wurde im Januar 2012 erreicht. Wegen der vorfristigen Zielerreichung erhöhte Bill Gates seinen Anteil um weitere 50 Millionen US$ auf. Das Geld fließt direkt in Impf-Kampagnen in Entwicklungsländern, in denen die Kinderlähmung weiterhin Kindern die Zukunft stiehlt und das Leben vieler Familien erschwert. So lange auch nur ein Kind auf der Welt von der Kinderlähmung betroffen ist, sind auch alle anderen Kinder weiterhin der Gefahr ausgeliefert, sich ebenfalls anzustecken.
Den Ausführungen des Governors folgte der Festvortrag, gehalten von Freund Prof. Reinhard Schmidt.
Der Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm machte in seiner fesselnden Rede den Zusammenhang zwischen wirtschaftlichem Erfolg der Stadt Freiberg und einer langfristigen Förderpolitik ähnlich der Herangehensweise der Bergbaupolitik vergangener Jahrhunderte deutlich. Die TU Bergakademie Freiberg mit ihren Instituten stellt hierbei eine Schlüsselfunktion dar.
Freund
Ulrich Baberg, der damalige Präsident des RC Lüdenscheid-Mark erinnerte in
seiner Rede an die Begleitumstände der Freiberger Clubgründung. War doch der RC
Freiberg der erste Club in den neuen Bundesländern, der nach 1937 neu gegründet
wurde. Er stellte in diesem Zusammenhang den Unterschied zwischen dem Datum der
Clubgründung und der Charterfeier nochmals klar, war doch Freiberg damit auch
vor dem RC-Leipzig gegründet aber später gechartert worden. Er erinnerte auch an
die Gründungsfeierlichkeit, die seinerzeit mit 250 Gästen aus Clubs von
Deutschland, Dänemark, Österreich Frankreich und Italien gefeiert wurden.
Freund Hartwig Sander, der Präsident unseres Gründungsclubs bedankte sich für die Einladung, die gerne und zahlreich angenommen wurde. Er sprach von der tollen Stadtführung in Freiberg mit unserem Rainer Bruha, dem gemeinsamen Abendessen im „Deutschen Haus“ und von vielen Freundschaften die innerhalb der Clubs entstanden sind. Er versprach auch zu allen nächsten Jubiläen unser Gast zu sein.
Ein reichhaltiges Buffet, verbunden mit einem guten Service der Gaststätte unterbrach die Festreden für eine entsprechende Zeit.
Es folgten viele Glückwunschbekundungen unserer Gäste, oft verbunden mit Gastgeschenken für unsere laufenden Projekte.
Die Freunde aus Weilheim erkannte die Gemeinsamkeit, dass beide Clubs das Stadtwappen als Dreifachturm im Clubwappen. Der Sprecher erläuterte das Symbol Turm mit „Investition“, „Übersicht“ und „Stabilität“.
Ein Freund aus den Niederlanden trat mit original holländischen Holzschuhen
und einer orangenen Strickmütze auf. Er war begeistert von der Holzkunst des
Erzgebirges. Er versprach aber auch, dass die Holländer zukünftig nicht mehr mit
Holzschuhen Fußball spielen.
Dr. Wolfgang Licht vom Lions-Club Freiberg verband seine Glückwünsche mit dem Wunsch, in Zukunft das dass das eine oder andere Projekt in Freiberg gemeinsam von Lions und Rotary realisiert wird.
Die Freunde aus Most bedankten sich für die gute Zusammenarbeit bei verschiedenen Projekten und versprachen auch in Zukunft für die Zusammenarbeit bereit zu stehen.
Die Freunde aus Freital berichteten vom Jugendlager Rabenau-Oelsa und dankten für den seit vielen Jahren ausgerichteten „Freiberg-Tag“.
Zum Abschluss der Feier spielte die Lehrer-Band der Musikschule leichte Swing-Musik. Es durfte getanzt werden
Allen Gästen gilt unser Dank für den Besuch. Es war eine tolle Feier und wird allen lange in Erinnerung bleiben.
Aktuelle Projekte des RC Freiberg/Sachsen
1. Gemeindienst
2. Internationaler Dienst
3. Clubdienst - Förderung der Freundschaft
Der Club organisiert in diesem Jahr für die Bewohner der Seniorenheime Freiberg Ausfahrten zu den Sachzeugen des Bergaus in Freiberg und Umgebung. Es sind 10 Fahrten mit dem Kleinbus für 65 Teilnehmer geplant. Wir werden unterstützt durch das Autohaus Schloz und Wöllenstein und dem Bund der Vertriebenen.
Wir besuchten Freunde, Freunde besuchten uns.
Der sichtbare Beweis dieser Begegnungen sind die dabei übergebenen Banner.
Jeder Club bei Rotary International hat ein solches clubspezifisch gestaltetes Banner.
Die nachfolgenden Bilder sollen dies belegen.
4. Berufsdienst